Barsche fangen
Es gibt einige Erfolg versprechende Köder, denen der Barsch kaum widerstehen kann. Hierzu gehören z. B. der Tauwurm oder kleine Gummifische bzw. Twister.
Der Barsch braucht Bewegung – das soll heißen, dass ein toter Tauwurm Fetzen ihn nicht besonders reizt. Um den Beutetrieb zu wecken brauchen wir Aktion im Köder. Es kommt auch darauf an, wie man den Tauwurm auf dem Haken präsentiert.
Ein halber Tauwurm wird auf den Haken aufgezogen. Verwendet wird eine ganz normale Grundmontage mit Laufblei. Dieses „System“ wird über den Grund gezupft. Der Tauwurm bewegt sich beim Zupfen wie ein Twister und ist unwiderstehlich. So mancher Angler, der neben mir keinen Barsch an den Haken bekommen hat, hat da schon blöd geschaut
Dieses „Aufziehen“ vom Tauwurm funktioniert übrigens nicht nur auf Grund. Auch mit einer Pose kann man den Wurm in der gewünschten Wassertiefe „zupfen“ – durch die twisterähnliche Bewegung wird er, wie schon erwähnt, unwiderstehlich für die Stachelritter.
Einer der besten Kunstköder auf Barsch ist der berühmte Kopyto. Schon einige schöne Exemplare konnte ich mit ihm überlisten – wie z. B. dieser Geselle. Farben wie Neongrün und Gelb sind bei uns an der Donau immer sehr fängig. Auf Orange habe ich merkwürdigerweise so gut wie keinen Barsch gefangen. Zufall? Ich glaube eher nicht. Habe nämlich schon einige Versuche mit dieser Farbe hinter mir.