Standort Hecht

Oft ist es nicht gerade leicht den Standort eines Räubers zu bestimmen. Dieser ist auch stark vom Wetter abhängig. Bei warmem Wetter stehen die Hechte eher oben, wenn’s kalt wird halten sie sich in Grundnähe auf. Man muss immer seine Augen offen halten – wenn Futterfische schwärmeweise an der Oberfläche anzutreffen sind, kann der Hecht in der Regel auch nicht weit weg sein. Mit den Jahren bekommt man ein Gefühl dafür, wo sich Hechte aufhalten und kennt nach und nach auch ihre Lieblingsstandorte. Schon mehrere Hechte habe ich immer wieder an ein und derselben Stelle gefangen. Wird ein Hecht herausgeholt, steht schon bald ein neuer da, wenn die Stelle zum „Rauben“ geeignet ist. Hechte fühlen sich am Uferbereich zwischen Seerosen und unter Bäumen wohl. Im Fließgewässer bevorzugen sie ruhigere Abschnitte. Wenn Sie einen Hecht an der Oberfläche rauben sehen, zögern Sie nicht Ihren Spinner, Blinker, Gummifisch oder was auch immer dort hin zu werfen. Mit dieser Methode konnte ich schon einige Hechte landen. Natürlich sind die Standorte der Hechte von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich, aber man kann sie als erfahrener Angler doch recht gut einschätzen. Die „Freiwasserhechte“ sind vom Ufer aus meist nur schwer zu beangeln. Zu ihnen zählen meist Kapitale Burschen. Das alte Sprichwort „wo kleine Fische sind, sind auch große“ ist völlig korrekt. Beispielsweise gibt es die so genannten „Renkenhechte“, die in sehr großen Tiefen den Weißfisch Schwärmen folgen. Sehr erfolgreich sind im Oktober, wenn die Sonne noch mal durchdringt und es Warm wird, die flacheren Seerosen Zonen. Weißfische grasen diese noch mal ab und Raubfische folgen ihnen natürlich. Na dann mal Petri Heil und viel Erfolg bei der Hechtsuche.

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